Parkinsongruppe
Siegburg

Mitteilungen in eigener Sache

Wir bemühen uns zu allen Veranstaltungen die wir planen oder durchführen und Auszeichnungen die wir erhalten, möglichst umfassend zu informieren. Dazu gehören neben Mitteilungen an die eigenen Mitglieder, auch ausführliche Informationen an die Presse. Einige Beispiele dafür finden Sie hier.

Unter den einzelnen Aktivitäten finden Sie zudem weitere Beispiele von Ankündigungen an die Mitglieder oder Mitteilungen an die Presse.

Die Inhalte dieser Seiten werden von uns regelmäßig aktualisiert.

Behinderten-Sportverein des Jahres
2010

Pressemitteilung zur bevorstehenden Preisverleihung 2010

NRW-Wettbewerb „Behindertensportverein des Jahres 2010“


Die Regionalgruppe Siegburg der deutschen Parkinson Vereinigung e.V. wird in Düsseldorf durch Ihren Leiter Wolfgang Dorn (rechts) und seinem Stellvertreter Henrich Eckhardt vertreten sein

Zum zweiten Mal hat im vergangenen Jahr der Behinderten-Sportverband Nordrhein-Westfalen e.V. (BSNW) gemeinsam mit dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen zum NRW-Wettbewerb "Behinderten-Sportverein des Jahres 2010" aufgerufen. Alle über 1.400 Mitgliedsvereine und -abteilungen des BSNW konnten sich bis zum 31.12.2010 an diesem Wettbewerb beteiligen und durch ihre Teilnahme ihre Aktivitäten und ihr Engagement rund um den Behindertensport in NRW darstellen. Unterstützt wird der Wettbewerb durch Mercedes Rhein-Ruhr, die Messe Düsseldorf, den Landschaftsverband Rheinland (LVR), die Gold Krämer- Stiftung, die Kämpgen-Stiftung und dem Rheinischen Sparkassen- und Giroverband.

Alle Vereine erhalten eine Anerkennungsurkunde. Ausgezeichnet werden die ersten drei Plätze mit attraktiven Geld und Sachpreisen in den jeweiligen Kategorien:

  • Kinder und Jugendliche im Behindertensport
  • Mobilität im Alter durch Behindertensport
  • lntegrative Modelle und Wege

Auch die Regionalgruppe Siegburg der deutschen Parkinson Vereinigung hat sich in der Kategorie "Mobilität im Alter durch Behindertensport" an diesem Wettbewerb beteiligt und ist zur Preisverleihung durch Ute Schäfer, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und den Vorsitzenden des BSNW, Reinhard Schneider, am 11. September 2011, in die Mercedes-Benz Niederlassung Rhein-Ruhr in Düsseldorf eingeladen.

Information erteilt: Wolfgang Dorn, Tel. 02208/3573, Fax 02208/767319, wolfgang.dorn@koeln.de WD

2013

Pressemitteilung zur Preisverleihung 2013

Hohe Auszeichnung für die Parkinson Selbsthilfegruppe Siegburg

Am 29. März wurde die Regionalgruppe Siegburg der deutschen Parkinson Vereinigung i m Rahmen des 3. NRW-Wettbewerbes "Der Behinderten-Sportverein des Jahres 2013 "vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und dem BehindertenSportverband NRW e.V. als Preisträger 2013 ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung wird die im Verein geleistete Arbeit gewürdigt, die beispielhaft in Nordrhein-Westfalen ist.

Eine Jury, bestehend aus den Vertretern der Partner und Förderer des Wettbewerbes sowie der Landesregierung, ermittelten die Preisträger, die im Rahmen einer Feierstunde im LVRIndustriemuseum Oberhausen am vergangenen Samstag (29.3.2014) geehrt wurden.

Die Laudatio für die Siegburger Parkinson Selbsthilfegruppe hielt Vera Thamm, Weltmeisterin im Schwimmen und Behindertensportlerin des Jahres 2013, die in ihrer Ansprache besonders das breitgefächerte Angebot für die körperlich-funktionale Gesundheit, sowie das im geselligen, musischen und kulturellen Bereich, hervorhob.

Ute Schäfer, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und der Vorsitzende des Behinderten-Sportverbandes NRW, Reinhard Schneider gratulierten dem anwesendem Vorstandsteam der Selbsthilfegruppe bestehend mit ihrem Leiter Wolfgang Dorn, seinen Vertretern Henrich Eckhardt und Winfried Remmel so dem Sportwart Arnold Nowak und dankten für den beispielhaften Einsatz für unsere Gesellschaft.

Ehrengäste des Tages waren u.a. Friedhelm Julius Beucher, Präsident Deutscher Behindertensportverband, Walter Schneeloch, Präsident Landessportbund Nordrhein-Westfalen, Ulrike Lubek, Direktorin Landschaftsverband Rheinland, Horst Giesen, Direktor REHACARE Messe Düsseldorf, Theo Goßner, Geschäftsführer Westlotto, Dr. Walter Hauser, Direktor LVRIndustriemuseum, lngrid Hilmes, Geschäftsführerin Kämpgen Stiftung, Klaus Wehling, OB Oberhausen und Vera Thamm, Weltmeisterin Schwimmen u. Behindertensportlerin des Jahres 2013 sowie Vertreter des Sportausschusses im Landtag NRW und verschiedener Sportfachverbände, Kreis- und Stadtsportbünde.

Durch die kurzweilige Veranstaltung, die mit einem Comedy-Programm von Martin Fromm und Musik der Rockstreicher Mönchengladbach aufgelockert wurde, führte Matthias Berg, Paralympics-Sieger, Welt- und Deutscher Meister, Musiker, Jurist, Fernsehkommentator.

Gefördert wurde der Wettbewerb 2013 von der Messe Düsseldorf, dem Landschaftsverband Rheinland, der Kämpgen Stiftung, Westlotto und dem Landessportbund NRW.

Die Auszeichnung ist mit € 2000,00 dotiert.

Weitere Informationen bei: Wolfgang Dorn 02208 3573

Laudatio zur Preisverleihung 2013 im Wortlaut

Behindertensportverein des Jahres 2013 in NRW

Der Verein schafft Nachhaltigkeit und stetigen Mitgliederzuwachs durch vielfältige Angebote auch außerhalb des Rehabilitationssports, wie Nordic Walking, Wandern, Kegeln und Freizeitaktivitäten. Zudem kooperiert der Verein erfolgreich mit einem benachbarten Tanzverein und einem Tischtennisverein. Attraktive außersportliche Angebote sind regelmäßige Vorträge, Exkursionen, gesellige Veranstaltungen, Beratungs- und Betreuungsangebote sowie Musik und Kunst.

Die Angebotspalette des Vereins zeichnet sich demnach neben der Förderung der körperlich-funktionalen Gesundheit mittels vielfältiger Sportangebote durch zahlreiche, breitgefächerte Angebote im geselligen, musischen und kulturellen Bereich aus, die dafür sorgen, dass soziale Teilhabe gelingt und die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Angehörigen gesteigert werden.

Mit dieser Strategie konnte die dPV Regionalgruppe Siegburg innerhalb von drei Jahren die Mitgliederzahl von 180 auf 220 erhöhen. Mit derzeit 150 Parkinsonpatienten erreicht der Verein ein Fünftel aller Betroffenen im rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis.

Durch die gute Auslastung der sechs Rehabilitationssportangebote, die von der Hälfte der Betroffenen regelmäßig besucht werden, können die Gruppen kostendeckend betrieben werden.

Die dPV Regionalgruppe Siegburg ist ein Beispiel dafür, wie es einem kleinen Verein durch die konsequente Entwicklung seiner Angebotspalette innerhalb und besonders außerhalb des Sports gelingen kann, sich in der Szene zu behaupten und die Nachhaltigkeit seiner Angebote sicherzustellen: Der Verein wird so zum Ort von Geselligkeit, Gesundheit und Lebensqualität für Parkinson-Betroffene und ihre Angehörige, für Mitglieder und Nicht-Mitglieder.

Die Jury lobt die überaus fleißige und sehr detailliert dokumentierte Bewerbung. Die Vereinsarbeit der Jahre 2010 bis 2013 wird auf vielfältige Weise dargestellt, erläutert und veranschaulicht. So atmet die Bewerbung das hohe ehrenamtliche Engagement, das in diesem Verein gepflegt wird. Ein Engagement, das sich auch in den Vereinsgrundsätzen und Zielen mit Fokus auf dem Selbsthilfegedanken widerspiegelt.

Wir gratulieren ganz herzlich!

 

Sterne des Sports
2014

Pressemitteilung Der VR-Bank Rhein-Sieg vom 1. Oktober 2014

Sterne des Sports

Regionalgruppe Siegburg der deutschen Parkinson Vereinigung gewinnt „Stern des Sports 2014“ in Bronze

01. Oktober 2014


Alle Teilnehmer der Siegerehrung Sterne des Sports 2014 auf Ortsebene

Mit dem Projekt „Aufbau eines umfangreichen Aktivitätenprogramms“ wurde die Regionalgruppe Siegburg der deutschen Parkinson Vereinigung Sieger des lokalen Wettbewerbs der „Sterne des Sports“. Als äußeres Zeichen verlieh Dr. Martin Schilling, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Rhein-Sieg, gemeinsam mit Sebastian Schuster, Landrat und Präsident des Kreissportbundes, den großen Stern in Bronze und überreichte ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro. Über dieses Ergebnis freute sich Wolfgang Dorn, Vorstand und Leiter der Gruppe, gemeinsam mit weiteren Repräsentanten der Vereinigung im Rahmen der Siegerehrung in der VR-Bank am Europaplatz in Siegburg.


Dr. Martin Schilling (l.) und Sebastian Schuster (r.) mit den Vertretern der Regionalgruppe Siegburg der deutschen Parkinson Vereinigung.

Eine tolle Bewerbung, die ein wichtiges soziales Ziel verfolgt: Es geht um die Vorbeugung von Isolation und Vereinsamung von an Morbus Parkinson Erkrankten und deren Angehörigen. Ein sehr deutlicher Akzent liegt auf den sportlichen Aktivitäten, da die längst mögliche Erhaltung von körperlicher Beweglichkeit als Voraussetzung zur Teilnahme am öffentlichen Leben wichtig ist. Die Angebote gelten für Mitglieder und Noch-Nicht-Mitglieder. Trotzdem ist besonders hervorzuheben, dass die Regionalgruppe nicht nur Angebote im Bereich des Sports macht, sondern auch viele Aktivitäten darüber hinaus anbietet. Alle Aktivitäten gemeinsam sollen eine ganzheitliche Wirkung erzielen. Der Verein leistet über viele Jahre vorbildliche gesundheitsfördernde, aber auch soziale Arbeit. Der hohe Organisationsgrad der Gruppe (20 % der Betroffenen im RSK) spricht für sich.

 


Sebastian Schuster (l.) und Dr. Martin Schilling (r.) mit den Vertretern des Siegburger Turnvereins.

Auf dem zweiten Platz landete der Siegburger Turnverein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Inklusion im täglichen Umfeld des Sportvereins zu leben. Das erfolgreiche Projekt, für welches der kleine „Stern des Sports“ in Bronze und ein Preisgeld von 1.000 Euro überreicht wurden, steht unter dem Titel „Integration im Breitensport – Inklusion“. Dazu kooperiert der Verein seit 2012 mit der Jugendbehindertenhilfe Siegburg mit dem Ziel, integrative Sportgruppen anzubieten. Das integrative Sportangebot richtet sich an Kinder der Altersstufe vier bis sechs Jahre. Acht bis zehn Kinder können teilnehmen. Fünf gesunde Kinder und fünf mit Handicap. Die Kinder sollen lernen, wie und auf welche Art ein Ball geworfen, gefangen und geschossen werden kann. Dabei soll ein Gefühl für einen Ball entwickelt werden. Kinder mit und ohne Behinderung sollen im Verein die gleichen Startchancen haben und ohne Vorurteile Sportarten ausüben können. Neben dem sportlichen Effekt soll auch die soziale Kompetenz gestärkt werden.

Das Projekt ist konzeptionell durchdacht und wird sowohl von Seiten des Vereins als auch von Seiten der Jugendbehindertenhilfe intensiv entwickelt, begleitet und durchgeführt.

Der TV 08 Lohmar wurde mit dem dritten Platz für seinen Mut, eine neue Sportart im Verein aufzubauen, belohnt. Ziel war es eine eigene Trampolinabteilung im Verein fest zu implementieren. Bis heute ist der TV 08 Lohmar der einzige Verein im gesamten Rhein-Sieg-Kreis, der seinen Mitgliedern die faszinierende Sportart Trampolinturnen anbietet. Die wachsende Anzahl von interessierten Kindern und Jugendlichen unterstreicht die Wichtigkeit des Projektes. Einem Zufall war es zu verdanken, dass der Verein nun schon seit 2011 Trampolinturnen als einen weiteren Baustein des umfangreichen Sportangebotes anbietet. Denn aufgrund eines Umzugs kam Thomas Nonn, passionierter Trampolinspringer und vom DTB ausgebildeter C-Trainer für Trampolinturnen, zum Verein. Schnell war die Idee geboren, diese Sportart anzubieten. Der Start erfolgte mit fünf Teilnehmern. Mittlerweile ist die Nachfrage so groß, dass es bereits eine Warteliste gibt. Als Anerkennung gab es den kleinen „Stern des Sports“ in Bronze und 500 Euro Preisgeld.

Dr. Martin Schilling bedankte sich abschließend bei allen Vereinen für ihr ehrenamtliches Engagement, welches durch diesen Wettbewerb in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt wird.